Energieberatung / energetische Gebäudesanierung

Energieeinsparung ist ein Gebot der Zeit. Angesichts dramatisch steigender Energiekosten gewinnt die energetische Qualität eines Gebäudes immer mehr an Bedeutung. Insbesondere im Bereich des Altbaubestandes liegt ein erhebliches Energieeinsparpotential. Der beste Zeitpunkt für energetische Verbesserungsmaßnahmen ist, wenn diese an eine sowieso fällige Instandsetzungsmaßnahme zur Substanzerhaltung gekoppelt wird.

Zur Beratung für die Energieeinsparung bei Gebäuden gehören folgende Leistungen:

  • Erarbeitung von Sanierungskonzepten zur Berechnung des energetischen Istzustands, mit Maßnamensvorschlägen für bauliche und anlagentechnische Verbesserungen, einschließlich der Errechnung des Energieeinsparpotenzials sowie Prüfung der Wirtschaftlichkeit anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse.
  • Erstellen von bedarfsorientierten Energieausweisen gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG) für Neu- und Altbauten.
  • Beratung bei der Auswahl und Beantragung von Fördermitteln.

Im Rahmen der Initiative „Arbeit und Klimaschutz“ des Hamburger Senats gehören wir seit 1998 von Beginn an zu den von der Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg lizenzierten Büros zur Bearbeitung des „Hamburger Energiepasses“.

Grundsätzlich können Energieausweise für bestehende Gebäude entweder auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden. Nur der Energiebedarfsausweis erlaubt eine differenzierte Beurteilung der energetischen Qualität eines Gebäudes in Bezug auf den Zustand der Gebäudehülle, die Heizungsanlage, Warmwasserbereitung und Lüftung.

 Energieberatung / energetische Gebäudesanierung

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich verpflichtet, ihre energiebedingten Emissionen des Treibhausgases CO2 drastisch zu reduzieren. Auf Gebäude entfallen ungefähr 35 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland. Sie sind aktuell verantwortlich für ungefähr 120 Millionen Tonnen CO2 im Jahr. Diese Emissionen müssten um mehr als 40 Prozent reduziert werden, um die Klimaschutzziele bis 2030 zu erreichen und um weniger abhängig von Energieimporten zu werden.

Das Gebäudeenergiegesetz, kurz „GEG“, ist das zentrale Element der Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Es ist zum 1. November 2020 in Kraft getreten. Durch die neuen Vorschriften wird bei Neubauten der Niedrigenergiehaus-Standard zur Regel. Auch der Energiebedarf von Altbauten soll nachhaltig gesenkt werden. Bei Bestandsgebäuden müssen bestimmte Nachrüst- und Austauschpflichten erfüllen werden.

Energiewirtschaftliche Verbesserungen sind stets im Zusammenhang mit den Baunutzungskosten zu betrachten. Sie sind zudem stets auch Teil von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Eine nachhaltige Einsparung von Heizenergie ist durch folgende Maßnahmen möglich:

  • Verbesserung der Wärmedämmung von Fenstern, Außentüren, Außenwänden, Dächern, Kellerdecken und obersten Geschossdecken
  • Anschluss an die Fernwärmeversorgung, die überwiegend aus Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung oder Verwertung von Abwärme gespeist werden
  • Rückgewinnung von Wärme
  • Energiegewinnung durch Wärmepumpen, Solarthermische Anlagen und Photovoltaikanlagen