Energieberatung / energetische Gebäudesanierung

Energieeinsparung ist ein Gebot der Zeit. Angesichts dramatisch steigender Energiekosten gewinnt die energetische Qualität eines Gebäudes immer mehr an Bedeutung. Insbesondere im Bereich des Altbaubestandes liegt ein erhebliches Energieeinsparpotential. Der beste Zeitpunkt für energetische Verbesserungsmaßnahmen ist, wenn diese an eine sowieso fällige Instandsetzungsmaßnahme zur Substanzerhaltung gekoppelt wird.

Zur Beratung für die Energieeinsparung bei Gebäuden gehören folgende Leistungen:

  • Erarbeitung von Sanierungskonzepten zur Berechnung des energetischen Istzustands, mit Maßnahmenvorschlägen für bauliche und anlagentechnische Verbesserungen, einschließlich der Errechnung des Energieeinsparpotenzials sowie Prüfung der Wirtschaftlichkeit anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse.
  • Erstellen von bedarfsorientierten Energieausweisen gemäß Energieeinsparverord-nung (EnEV) für Neu- und Altbauten.
  • Beratung bei der Auswahl und Beantragung von Fördermitteln, wie z.B.:
    • BAFA, Vor-Ort-Beratung
    • KMU, Energieeffizienzberatung für Unternehmen und freiberuflich Tätige
    • KfW-Förderbank, CO2-Gebäudesanierungsprogramm
    • KfW-Förderbank, Ökologisch Bauen
    • KfW, Erneuerbare Energien
    • BAFA, Erneuerbare Energien
    • BAFA, Kraft-Wärme-Kopplung

Im Rahmen der Initiative „Arbeit und Klimaschutz“ des Hamburger Senats gehören wir seit 1998 von Beginn an zu den von der Umweltbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg lizenzierten Büros zur Bearbeitung des „Hamburger-Wärmepass“.

Grundsätzlich können Energieausweise für bestehende Gebäude entweder auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden. Nur der Energie-bedarfsausweis erlaubt eine differenzierte Beurteilung der energe-tischen Qualität eines Gebäudes in Bezug auf den Zustand der Gebäudehülle, die Heizungsanlage, Warmwasserbereitung und Lüftung.

 Energieberatung / energetische Gebäudesanierung

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich dazu verpflichtet, ihre energiebedingten Emissionen des Treibhausgases CO2 drastisch zu reduzieren. Dies betrifft alle Emissionsbereiche - auch den Gebäudebereich, der etwa ein Drittel des Energiebedarfs in Deutschland verursacht. Die Energieeinspar-Verordnung, kurz „EnEV“, ist das zentrale Element der Energie- und Klimaschutzpolitik der Bundesregierung. Sie ist im Februar 2002 in Kraft getreten und wurde bereits mehrfach novelliert. Durch die neuen Vorschriften wird bei Neubauten der Niedrigenergiehaus-Standard zur Regel. Auch der Energiebedarf von Altbauten soll nachhaltig gesenkt werden.

Es erfolgt ein Umdenken von der investitionsorientierten zur lebenszyklusorientierten Planung, ausgelöst von der Erkenntnis, dass die Baukosten eines Gebäudes nur etwa 25 % der Gesamtkosten bei Betrachtung des gesamten Lebenszyklus ausmachen, die Betriebskosten aber rund 75%.

Energiewirtschaftliche Verbesserungen sind stets im Zusammenhang mit den Baunutzungskosten zu betrachten. Sie sind zudem stets auch Teil von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Eine nachhaltige Einsparung von Heizenergie bewirkt:

  • Verbesserung der Wärmedämmung von Fenstern, Außentüren, Außenwänden, Dächern, Kellerdecken und obersten Geschossdecken,
  • Verminderung des Energieverlustes und des Energieverbrauchs der zentralen Heizungs- und Warmwasseranlagen,
  • Anschluss an die Fernwärmeversorgung, die überwiegend aus Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung oder Verwertung von Abwärme gespeist werden,
  • Rückgewinnung von Wärme,
  • Energiegewinnung durch Wärmepumpen und Solaranlagen.