Wichtige Investitionsentscheidung
 

Die wichtigste Regel bei der Entscheidungsfindung ist: Eine Entscheidung fällt umso leichter, je kleiner die Unsicherheit des Entscheidenden ist und je mehr Informationen ihm zur Verfügung stehen.

Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen sind meist mit hohen Investitionskosten verbunden. Durch den Einsatz der finanziellen Mittel soll der Bestand des Gebäudes auf Jahrzehnte sichergestellt werden – effektiv und wirtschaftlich. Der Bauherr hat daher eine wichtige Investitionsentscheidung mit hoher Tragweite zu treffen.

Diese Entscheidung sollte eine bewusste Wahl zwischen mehreren Möglichkeiten sein, dem Bauherrn sollen Alternativen zu einer Lösung aufgezeigt werden. Eine Entscheidung soll rational erfolgen und sich an den abgesteckten Zielen sowie objektiven Entscheidungskriterien (Vor- und Nachteile) orientieren. Unter diesen Voraussetzungen kann die Vorbereitung der Entscheidung nur durch einen versierten Fachplaner erfolgen. Kern der Entscheidungs­findung ist das Instandsetzungs-/Modernisierungs-Konzept.

Bei rational zu treffenden Entscheidungen hat sich die am häufigsten angewendete „Denk zuerst“-Methode bewährt. Sie ist durch einen klar strukturierten Prozess gekennzeichnet:

  • zuerst wird das Problem definiert
  • dann dessen Ursache festgestellt
  • als Nächstes werden Lösungsansätze entwickelt
  • um sich schließlich für die beste Lösung zu entscheiden

Voraussetzungen für die erfolgreiche Anwendung dieses Entscheidungsmodells, das sich an Fakten orientiert, sind:

  • die Problemstellung ist klar
  • zuverlässige Daten sind vorhanden
  • die Zusammenhänge sind strukturiert
  • sorgfältige Überlegungen werden angestellt
  • ein disziplinierter Prozess ist gegeben